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Kyudo
Japanisches Bogenschießen
Kyudo, das japanische Bogenschießen, wird mit einem über zwei
Meter langen einfachen, asymmetrischen Holzbogen betrieben. Die einen
Meter langen Pfeile sind traditionell aus Bambus und mit Adlerfedern versehen.
Der Kyudo-Schütze schießt in der Regel in der Halle auf eine
28 Meter entfernt aufgestellte, 36 Zentimeter große Scheibe. Gezählt
wird jeweils nur die Anzahl der Treffer.
Peter
Kollotzek
Scheibenabstand und Größe des Treffbereiches gehen - wie auch
die Schießtechnik - auf die traditionelle Kampfweise und Schlachtordnung
der Samurai und Bogenschützen des Mittelalters zurück.
Da die Technik des Schießens bis in die kleinste Handbewegung vorgeschrieben
ist, selbst die Bewegung zur Schießlinie und zurück ist streng
reglementiert, bedarf es einige Monate, die Grundlagen dieser schwierigen
Art des Bogenschießens zu erlernen. Eine komplette Grundausrüstung
für Anfänger (Bekleidung, Handschuh, ein Übungspfeil) kostet
etwa 500 € und wird nach einem Jahr erforderlich. Die Bögen
(ab 500 €) werden für Anfänger vom Verein leihweise zur
Verfügung gestellt.
Interessenten an dieser ästhetisch beeindruckenden Sportart, der
viele Europäer zu Unrecht einen allein philosophischen Hintergrund
im Zusammenhang mit dem Zen-Buddhismus zuschreiben, sind zu den Vorführungen
von Freitag bis Sonntag im Rahmen der Veranstaltung "Japan in Lippe"
im Kurpark herzlich willkommen.
Die nächste Möglichkeit, Kyudo zu erlernen, ist der Polizeisportverein
Lippe-Detmold e.V.
Informationen bei Peter Kollotzek, Bachstraße 69 b, 32756 Detmold,
Tel. 05231 - 64208
s.a. Bericht in einer Fachzeitschrift von Peter Kollotzek: "Kyudo,
traditionelles japanisches Bogenschießen"
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