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Im Jahr des Hahnes:
1.-4. September 2005 Horn-Bad Meinberg
Aktuelles und Neues
Japan - ein Land der Extreme
Lob für Mix aus Kunst, Kultur und Geflügel
Im Feldlager der Samurai
Japan kommt an
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KendoDer Weg des Schwertes
Der geschichtliche Werdegang ist ca. 1500 Jahre alt, dem Ursprung sich in der Handhabung des Schwertes zu üben, die Fechtkunst immer weiter zu vervollkommnen, lernten die Bushi (Krieger) in Fechtschulen den Umgang mit dem Schwert. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts kamen Schutzrüstungen und das Shinai (Bambusfechtstock) zum Einsatz, um so realistisch wie möglich zu Trainieren, ohne die Gefahr einzugehen sich und seinen Übungspartner schwer zu Verletzen. Aus dieser fortwährenden Entwicklung entstand das heutige Kendo, ein Fechtsport mit tiefer Verwurzelung in den Lernen des traditionellen japanischen Schwertkampfes und der japanischen Kultur. Dadurch ist Kendo mehr als ein Sport, es ist eine Formung der Ganzheit des Körpers und des Geistes, eine Förderung der Konzentration, der Entschlossenheit, der Fitness, der Disziplin, des Arbeiten an sich selbst und noch vieles mehr.
Nicht das Siegen im Wettkampf (des Shinai) ist das Wichtigste, sondern der Weg dahin; den man durch das Training beschreite. Kendo ist keine Selbstverteidigungssportart, sie wird nur zur eigenen Ertüchtigung, Interesse an der japanischen Kultur oder ähnlichem betrieben.
Kendo soll einen dazu bringen sein ganzes Selbst in einem Punkt zu bündeln und dann mit einem schnellen entschlossenem Handeln das Ziel zu erreichen. Dieses findet sich in dem Begriff: Ki-Ken-Tai-Itchi wieder, einer der wichtigsten Punkte im Kendo, die Einheit von Geist, Schwert und Körper. Kendo soll aber keine esoterische Kampfkunst sein; sondern eine interessante Möglichkeit bieten, in einer Gruppe mit Spaß und Interesse einen besonderen Weg des Sportes zu erleben und da Kendo geschlechts- und altersunabhänig ist, steht diese Sportart jedem offen.
Text und Bilder: Helge Prause (Dojo Lemgo-Lippe e. V.) |
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