Im Jahr des Hahnes:

1.-4. September 2005

Horn-Bad Meinberg

 

 

Aktuelles und Neues

 

 

Japan in Lippe

ist Projekt des

Japan-EU-Jahr der Begegnung 2005

Japan-EU-Jahr der Begegnung 2005

 

Engelbert Kaempfer

Arzt in Japan und Europa

Ausstellung der Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft

 

Der Lemgoer Engelbert Kaempfer (1651 - 1716) erhielt seine Bedeutung hauptsächlich durch sein erst nach dem Tode gedruckte Japan-Werk, das für mehr als ein Jahrhundert zum Standardwerk über das noch verschlossene Japan wurde. Der wohl gebildetste Weltreisende dieser Zeit war Arzt; diese Ausstellung im Rahmen von "Japan in Lippe" im Gesundheits-Standort Bad Meinberg soll Kaempfers medizinische Tätigkeiten und besonders seine Beziehung zur japanischen Medizin vorstellen.

 

1674 bis 1680:

u.a. Studium der Medizin an den Universitäten Krakau und Königsberg

1683 bis 1690:

auf seiner Weltreise u.a. als Arzt in Rußland, Persien, Indien und Java

1690 bis 1692:

im Dienst der Holländer schließlich im verschlossenen Japan;
starkes Interesse an japanischer Medizin (z.B. Akupunktur und Moxa), Medikamenten und Heilpflanzen;
auch eigener Unterricht in Medizin;
als Arzt mit japanischen Ärzten und vor dem Herrscher Japans, dem Shogun

1694:

nach der Rückreise medizinische Doktorarbeit an der Universität Leiden

ab 1694:

als praktizierender Arzt in Lieme bei Lemgo

ab 1698:

Ernennung zum Leibarzt des regierenden Grafen Friedrich Adolf zur Lippe

1712:

Druck der "Amoenitates Exoticae" in Lemgo, darin einiges Medizinisches

1727:

nach seinem Tode Druck der "History of Japan" in London, darin auch japanische Medizin

Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft Lemgo

 

Von Kaempfer aus Japan mitgebrachter lackierter Behälter für Akupunkturnadeln;
British Museum, London

 

Bild oben: Fiktives Portrait von Engelbert Kaempfer; Prof. Emil Schulz-Sorau 1955


 









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